Palmen und Schotter, Paris-Dakar? Nein, Bad-Neuenahr!

Ahr-Rotwein-Klassik angekommen

Startnummer S6

Durch Corona ist alles anders. Das sollte den Tag dominieren. Es fing schon damit an, dass diesmal die Startnummern die Teilnehmer per Post erhalten. Warum und wieso auch immer, aber bei Abfahrt am Freitag Abend ist die Startnummer nicht mehr auffindbar. Es stellt sich zwar als überhaupt kein Problem heraus, denn wir malen mit Filzstift und A5 Blatt einfach eine eigene „S6“ und kleben Sie in Fahrtrichtung rechts oben in die Scheibe, aber es hebt die Stimmung nicht gerade und erweist sich als schlechtes Omen für die ganzen Veranstaltung.

Anfahrt

Meine Landmaschine hat ein Temperaturproblem, welches sich nicht auf die Schnelle beheben lässt. Der Wasserkühler ist leicht verschlammt und stark verkalkt. Er braucht ein neues Netz. Der Ölkühler bekommt vom Öl nichts ab. Wahrscheinlich ist das Thermostat an der Stelle defekt oder der Kühler irgendwie zu. Das heisst unter Last (an langen Steigungen) wird der Motor sehr heiss. Der OM 617 ist allerdings sehr robust und daher entscheiden wir uns nicht für das T-Car. Wir fahren einen Teil über die A61 und dann ab Koblenz am Rhein entlang nach Remagen. Unser Ziel ist das RheinHotel ARTE wo wir Abendessen und die Nacht verbringen.

Vorbereitung
Eine Flasche eines leckeren Ahr Spätburgunders, eine Suppe und ein bisschen Fingerfood … und meine Beifahrerin.

Ahr-Rotwein-Klassik 2020

Wir fahren die Ahr-Rotwein-Klassik Veranstaltung erst zum 2. Mal und allem Frust zum trotz sicherlich nicht zum letzten Mal. Start und Ziel sind wie immer im wunderschönen Kurpark in Bad Neuenahr. Ein freiläufiges Gelände mit breiten Wegen, altem Baumbestand, Wiesen und Palmen. Direkt an der Ahr gelegen.

Unsere Anfahrt vom Hotel aus ist kurz und knackig. Auf dem Weg dorthin treffen wir schon viele Oldtimer die alle in Richtung Kurpark pilgern. Viele tolle Autos aus den letzten 3 bis 8 vergangenen Jahrzehnten sind wieder dabei. Das Wetter ist spielt mit. Es ist trocken und warm. Die Sonne scheint. Wir freuen und all die vielem Menschen, die man die letzten Jahre kennen und schätzen gelernt hat, zu sehen und uns zu unterhalten. Nicht nur über Autos, über die aktuelle Situation, diese Veranstaltung, andere Veranstaltungen etc …

Corona … O La La

Ein kleines Frühstuck bekommen wir auf Papptellern mit Einmalbesteck und Plastikbechern serviert. Ein wenig befremdlich, da normales Geschirr und Besteck sicherlich auch vollkommen problemlos einsetzbar gewesen wäre. Auf Nachfrage ist das alles wegen Corona und Teil des Hygienekonzeptes. Sei es drum … komisch finde ich es dennoch.

Bordbuch, Fahrunterlagen, Tourensport …

Bei der Einfahrt erhält jeder Teilnehmer eine Tasche mit den Fahrunterlagen. Wir setzen uns also nach dem allgemeinen „Hallo“ auf die diesmal speziell zugewiesenen Plätze und studieren die Fahrtunterlagen. Der Schreck ist gross als wir in Summe 6 Seiten mit Bildersuchen im Bordbuch finden, einen kleinen Chinesen und ansonsten nur Karten mit ein vorgezeichneten Routen. Wir fahren in der Regel die Veranstaltungen „sportlich“ damit wir eben diese Sachen nicht machen müssen. Ein paar Bilder sind ja okay, aber 6 Seiten? Da man es nicht ändern kann, geht meine Beifahrerin die Routen durch und schaut nach kleinen „Gemeinheiten“ wie sie im ORI Sport normalerweise üblich sind. Keine da.

6 Stunden Zeit für 180km bei 30 Minuten Pflichtpause. Mit einem 88PS G in der hügeligen Eifel und im Rheintal rauf und runter ist es schon eine Challenge. Da heisst es angasen, denn wer zu spät kommt der bekommt saftige Strafpunkte. Jedenfalls steht es so in den Fahranweisungen. Ansonsten steht dort, dass stumme Wächter und Ortsschilder (Summe aus dem Wert des 1. und 3. Buchstaben, der mittels Chiffriertabelle ermittelt werden muss) nur auf der rechten Seiten aufzuschreiben sind. Soweit so gut. Die Fahrerbesprechung der Sportler fördert zu Tage, dass es wegen Corona keine stummen Wächter gibt. Es gibt auch nur eine GLP wegen Corona. Durch die Verschiebung der Veranstaltung von Juli in den September und wegen der allgemeinen Situation der Pandemie, stehen viel weniger Helfer zur Verfügung. Dadurch ist der Veranstalter gezwungen die Aufgabenstellungen den Umständen anzupassen. Die Ausschreibung spricht deshalb dieses Jahr auch von „Tourensportlich“.

Fahren

Zur Startzeit pünktlich losgefahren machen wir uns auf den Weg. Die erste Sonderprüfung mit Zeitnahme findet kurz nach dem Start statt. Eine Runde über einen Parkplatz. Auf der Geraden liegen drei Bretter. Zwei rechts und eines links. Jeweils mit beiden linken und beiden rechten Reifen sind die Bretter abwechselnd zu überfahren. Nach der zweiten Lichtschranke ist das Fahrzeug mit dem rechten Vorderrad auf einem Bierdeckel zu stoppen. Die Zeit der ersten Runde muss dann in der 2. Runde exakt bestätigen. Dumm nur, dass wir statt geradeaus den Start im 90 Grad Winkel nach links machen müssen. Der G hat einen Wendekreis wie ein Panzer und es steht ein LKW Anhänger im Weg. Wir wissen deshalb gar nicht wann die Lichtschranke ausgelöst hat und damit ist diese Sonderprüfung, was die Zeit angeht, schon im Eimer. Bretter und Bierdeckel treffen wir.

Die weitere Route führt uns immer wieder an den Rhein, die Ahr, aus dem Tal heraus und ins Tal zurück. Wir setzen einmal mit der Fähre über, fahren Autobahn, Bundes-, Landes und Kreisstrassen. Aber auch innerhalb von Ortschaften. Dabei geniessen wir die Umgebung und sind immer auf der Suche nach den Bildern. Wir finden auf dem ersten Blatt einen speziellen Briefkasten nicht. Auf dem 2. Blatt fehlt uns ebenfalls ein Bild, auf dem 3. Blatt gar drei. Das 4. Blatt haben wir immerhin mal vollständig.

Mittagspause

Die 30 Minuten „Zwangspause“ halten wir natürlich ein und erfreuen und an einem belegten Brötchen, einem Stück Kuchen und kalten Getränken. Bei der Ausfahrt kommt ein klassisches Gaudy Spiel. „Fahren Sie einen 1m vor.“ Exakt einen Meter. Ich messe mit der Hand die Pflastersteine aus. Dann die Hand mit dem Maßband. 20cm also 5 Steine. Angepeilt. Gefahren. 119cm. WTF … nächstes Mal messe ich die Steine gleich mit dem Maßband.

Weiter fahren

Der 2. Teil hat eine Seite mit Chinesen. Auch wenn das Bild zum Start nicht ganz passt, finden wir den Eingang in den Chinesen recht schnell. Den Chinesen fahren wir fehlerfrei aber erkennen ein Problem, denn bei dem zughörigen Bilderbogen des Chinesen stellt sich die Frage, ob man ein Bild an dem man zweimal vorbei kommt, aber in entgegengesetzter Richtung, auch zweimal aufnehmen soll. Die telefonische Rückfrage beim Fahrleiter überrascht uns. Auch Bilder sind nur rechts aufzunehmen. Wir haben uns die ganze Zeit nach allen Richtungen die Augen ausgeguckt. Man denke an die legendäre Mäuseturm in der der Fahrleiter ein Bild als Aufgabe hatte, welches man nur im Rückspiegel sah! Also gut, ab jetzt nur noch rechts. Im weiteren Verlauf gibt es auf unserer Karte zwei Bilder die links liegen. Sie werden nicht notiert.

Die Aufgabe „Ortsschilder“ nehmen wir auch gewissenhaft in Angriff, machen dabei aber auch einen fatalen Fehler. In der Fahranweisung steht, dass Bundesstrassen „neutralisiert“ sind. Dies heisst hier werden keine Bilder, keine Wächter und keine Ortsschilder aufgenommen. Das haben wir leider nicht gemacht. Ich denke das kostet uns am Ende das Podium, dann damit haben wir sehr viele Fehlerpunkte gesammelt.

Mit Blick auf die Uhr wird gegen 15.30 klar, dass wir „knapp“ dran sind. Alle anderen Sportler haben wir schon lange überholt, aber wir werden Probleme bekommen, pünktlich im Ziel zu sein. Daher drücken wir ein wenig mehr auf die Tube und scheuchen den G die engen und kurvenreichen Strassen durch die Landschaft. Dabei stehen auch immer wieder deutlich stärker motorisierte Teilnehmer „im Weg“. Einen G Kühler formatfüllend im Rückspiegel zu haben bewirkt bisweilen Wunder der Fahrdynamik des vorausfahrenden Fahrzeugführers. In den Ortschaften fahren wir schneller als normalerweise im „Suchmodus“, natürlich nicht schneller als erlaubt, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.

Finale

Mit 7 Minuten Nachzeit kommen wir als erster „Sportler“ im Kurpark an. Der G hat gehalten. Bis auf zwei sehr lange Steigungen habe ich die Temperatur sehr gut im Mittelfeld halten können.

Angekommen
Angekommen! Bad-Neuenahr-Klassik 2020 (S6)

Es dauert eine Weile bis weitere Mitstreiter eintreffen und natürlich tauschen wir uns über die Aufgaben aus. Schnell ist klar, dass vieles nicht klar war. Es gibt einige Nachfragen bei beiden Fahrleitern und die Aussagen überraschen dann mal die eine mal die andere Fraktion. Zu allem Überfluss erklärt einer der beiden, dass die Zeitstrafe für Nachzeit nicht gewertet wird. Alles in allem ein wenig unbefriedigend. Auf der anderen Seite geht es dieses Jahr um keine Meisterschaft, sondern eigentlich nur um den Spass. Von der Clubmeisterschaft mal abgesehen.

Wir können unseren 2. Platz aus dem Vorjahr weder bestätigen noch verbessern. Aber wir haben trotz der „blöden Bildersuche“ Spass an dem Tag, haben viele alte Bekannte getroffen und neue nette Leute kennengelernt. Welchen Platz wir am Ende erreichten werden wir erst aus den Ergebnislisten erfahren. Es ändert nichts daran, dass wir ein wenig von unserer eigenen Leistung enttäuscht sind, aber auch von der „sportlichen“ Seite der Veranstaltung. Ansonsten war ein eine gelungene Sache und wir kommen sicherlich 2021 wieder.

G unter Palmen
G unter Palmen

Nachklapp

Die Ergebnislisten liegen vor und wir haben den 6. Platz errungen. Immerhin. Heute kam die Nennbestätigung für die Rhein-Hunsrück-Klassik am 10.10. Wir standen bislang nur auf der Warteliste. Das wird eine Senioren Vater-Sohn Tour. Also ich mein Vater und ich. Ausserdem gibt es mir noch Hoffnung meine Frau in der Clubmeisterschaft zu überholen, wenn wir gut abschneiden. Denn sie hat eine Veranstaltung mehr dieses Jahr und dort auch noch den 2. Platz mit unserem Sohn gemacht.

Frühlingsklassik 2019

Es ging um die „Worscht“.

Am 5. Mai fand die 2. Frühlingsklassik, im Volksmund „Weck-Worscht-un-Woi“ Tour genannt, des MSC Bingen e.V. im ADAC statt. Ingesamt 29 Fahrzeuge/Teams waren für diese Frühlingsausfahrt für Oldtimer, Youngtimer, schöne Coupés und Cabrios gemeldet. Erstmalig stellt die Frühlingsklassik des MSC den Startschuss zur alljährlichen ADAC Mittelrhein Classic Meisterschaft dar.

Frühlingsklassik Starterfeld 2019 - ClassicBid Bingen-Grohlsheim
Frühlingsklassik Starterfeld 2019 – ClassicBid Bingen-Grolsheim

Wir waren mit zwei Teams am Start. Nele und ich im 911er und unser Sohn (11) und sein Opa im SL.

Gegen 09:30 Uhr konnten wir die Bordbücher und Bordkarten in Empfang nehmen und gleich die ersten Aufgaben lösen. Dieses Jahr müssen 12 Hersteller anhand eines Teilfotos der Frontpartie (linker Scheinwerfer und wenige Zentimeter des Grills) erkannt werden. Eine Aufgabe die sich als nicht ganz so leicht wie erwartet darstellt. Auch wenn ich mir zu dem Zeitpunkt sehr sicher war, so stellt sich der vermeintliche Fiat 124 eben doch ein Glas raus. Der Alfa Guila Spider erweist sich als Mercedes Ponton und das Peugeot 404 Cabrio als Ford Capri. Reden wir nicht mehr darüber.

Der Start erfolgt pünktlich nach einer Stärkung mit Kaffee und Gebäck um 10:00 Uhr bei ClassicBid in Bingen Grolsheim. Auf stille Wächter verzichten Picards dieses Jahr. Beliebt sind zur Nachverfolgung der Route bei solchen Veranstaltungen Ortsschilder und/oder Teile davon. Eine neue Spielart kommt heute auf uns zu, denn wir mussten den Wechsel zwischen den Landkreisen notieren. Ausserdem müssen Bilder gefunden, Rätsel vor Ort, Fragen unter Zeitdruck und Geschicklichkeitsaufgaben gelöst werden. Aber dazu später mehr.

Ca. 150km liegen vor uns und führen uns auf Nebenstrassen durch die Rheinhessische Schweiz, ins nahe Saar-Nahe-Bergland, nach Meisenheim und zurück durch den Donnersbergskreis nach Partenheim.

Dort empfängt uns das Team rund um Familie Picard mit weiteren Aufgaben. „Wo stand die erste elektrisch betriebene Ampelanlage in Deutschland?“ Zur Auswahl stehen München, Berlin, Hamburg und  Nürnberg. „Die Uhr läuft, Du hast 10 Sekunden.“ Wir entscheiden uns für München und liegen daneben, denn es ist Hamburg. 

Zweite Prüfung … raus aus dem Auto. Ein Koffer steht auf einem Gestell. Der Deckel öffnet sich und wir haben 20 Sekunden Zeit uns  alle Dinge in dem Koffer zu merken. Arbeitsteilung steht an. Nele nimmt die rechte Seite, ich die linke. Es sind 10 bunte zusammenhanglose Objekte, 7 bekommen wir hin. Der beste Teilnehmer wird 8 haben, wie wir am Ende bei der Auflösung erfahren. Soweit so gut.

Wir fahren weiter über das Appelbachtal bis Neu-Bamberg. Alles Orte und Plätze die ich aus meiner Jugend mit dem Moped unsicher machte. Dann kommt Bad Münster am Stein, durch die Felder vorbei am Golfplatz Nahetal machen wir noch einen Schlenker durch das Lüsserttal mit Stempelkontrolle, um in Hallgarten eine verdiente Fleischwurst mit Brötchen und ein Kaltgetränk zu uns zu nehmen.

Das Opa/Sohn Team ist knapp hinter uns und ebenfalls bei guter Laune. Das Wetter ist leider nicht so gut, das Dach bleibt geschlossen. 5 Liter Hubraum mit 326 PS machen aber auch bei geschlossenem Dach Spass.

Vor dem Essen muss jedes Team in einer geheimnisvollen Kiste Gegenstände aus dem vordringlich, aber nicht ausschliesslich, „automobilen“ Sektor ertasten. Eine Aufgabe die mir zufällt und nicht einfach ist. Klar, die Zündkerze ist schnell erkannt. Das Quietscheentchen auch. Der Tankdeckel ist schon gar nicht mehr so einfach. Den Miniaturstoßdämpfer erkenne ich leider nicht wie auch weitere Teile sich mir in der Kürze der Zeit nicht erschliessen. Aber 6 von 10 sind schon nicht schlecht. 

Nach dem Essen hören wir, dass eines der Bilder, welches wir nicht gefunden haben, ganz in der Nähe ist. Gut, wenn man seine Ohren überall hat. Wir fahren zurück nach Feilbingert. Dort treffen wir auf dem Dorfplatz zwei in Trachten gekleidete Frauen. So wie in dem Bordbuch abgebildet. Ein Trachtenclub? Die Damen kennen das Bild, wissen aber nicht wo es zu finden. Kurz drauf trifft der Vorstand des Trachtenclubs ein. Nele lässt nicht locker und er weiss wo das Bild zu finden ist. Groß prangt es am Giebel eines Weingutes in Feilbingert und wir sind diese Strasse auch entlang gefahren. Aber so weit oben guckten wir nicht.

Frühlingsklassik 2019 - Suchbild

Auf dem weiteren Weg in Richtung Ziel nehmen wir weitere Hürden. Ein heißer Draht, den Nele zügig und entspannt bis kurz vor Schluss absolviert. Dann eine leichte Berührung und der Schreck lässt es gleich noch mehrfach hupen. Ein wenig später eine weitere DK mit der Frage: „Auf welchem Platz fahre ich, wenn ich beim Autorennen den 2. Platz überhole? Du hast 10 Sekunden!“ die bei mir die die reflexartige Antwort: „Na auf dem ersten Platz!“ verursacht. Der Wunsch ist der Vater des Gedanken, aber nach Ablauf weiterer 10 Sekunden fällt es mir wie Schuppen von den Augen … ist natürlich falsch. Man ist Zweiter.

Gemütlich geht es weiter Richtung Partenheim. Porschino gibt sich keine Blöße und blubbert entspannt über die Straße. Auch der SL erfreut sich des Auslaufes.

Am Ziel in Partenheim werden alle Teilnehmer im Gasthaus Schweizer Hof mit einem Glas Sekt empfangen. Fero bekommt keines … Das Wetter hat gehalten, der angekündigte Regen bleibt aus. 

Nach einer Stärkung aus der Küche Schweizer Hof  beginnt die Auflösung und Siegerehrung. Platz 1 bis Platz bekommen zusätzlich zu Wurscht und Wii noch einen Pott. Die Weck hat Klaus Picard vergessen beim Bäcker abzuholen. Wurst und Wein reichen aber auch vollkommen und zur Freude aller, bekommt die jeder Teilnehmer.

Wir erfahren und die Plätze 9 und 10 und sind damit auch ganz zufrieden. Immerhin haben wir den einen oder anderen Bock geschossen. 2020 greifen wir wieder an!

Frühlingsklassik 2019 - im Ziel
Im Ziel

Update … #3

G#4 Die Landmaschine

Leider war es dann doch nix mit der 1. Rallye des Jahres im G. Eigentlich „wie immer“ wenn ich ein G Projekt starte kommt es am Ende dicker als erwartet. Es stellten sich also noch, diesmal aber wirklich nur kleine, Karosseriearbeiten ein, die eine rechtzeitige Fertigstellung verhinderten. An den hinteren Innenkotflügeln und an der Kante der Ladefläche musste ein bisschen neues Blech rein.

Die originalen Reparaturbleche haben ein bisschen Lieferzeit und da es leider auch zeitlich nicht vorgesehen war, verzögert sich die Fertigstellung beim Lackierer jetzt um ca. 5 Wochen auf die KW 24. Am 15.06. fahren wir die Schinderhannes Klassik und ich möchte wirklich gerne mit dem G antreten. Ein wichtiger Lauf zur Meisterschaft 2019 und ausserdem die Vater/Sohn Rallye die wir dieses Jahr nicht wieder im anderen „G Modell“ fahren wollen.

Weck-Worscht-und-Woi

Hier musste letztendlich der 911er als T-Car herhalten und hat seine Aufgabe wie immer vollkommen unerschrocken gelöst. Platz 9, weil wir unter anderem nicht wussten, dass die Promillegrenze 1953 in Deutschland eingeführt wurde, oder die erste elektrische Ampelanlage in Hamburg stand. Die Fahraufgaben haben wir alle gelöst, aber bei den anderen Aufgaben haben wir ein wenig gepatzt. Das „Opa/Enkel“ Team hat es mit einem R129 auf den 10. Platz geschafft.

Weck-Worscht-und-Woi

Schinderhannes Classic 2018 – Debüt Fero

Schinderhannes Classic 2018 #77

Vater und Sohn Rallye, so nennen wir die Schinderhannes Classic ab sofort in der Familie. Fero (10) hat sich getraut und ist mit mir seine erste Rallye als Beifahrer gefahren. „Endlich mal Papa sagen wo es langgeht und er muß tun was ich sage!“ … dieser Aussicht gefolgt haben wir noch recht kurzfristig unsere Nennung zur Schinderhannes Classic des befreundeten HAC Simmern abgegeben. Weil es doch erstmal einfacher ist, fahren wir „touristisch“. 

Fero wird von seiner Mutter in die Kunst des Beifahrens eingewiesen und wir werden sicherlich mit ihm kommendes Jahr im Frühling eine Beifahrerschulung machen.

Nicht sehr früh am 23.06.2018 müssen wir aufstehen, denn die Anreise nach Simmern ist nicht lang. Um 0900 treffen wir am Hotel Bergschlösschen ein und nehmen ein kleines Frühstück zu uns. Fero ist schon recht aufgeregt, denn um 0930 startet die Fahrerbesprechung.

Wir treffen viele bekannte Gesichter, die Gemeinde um die Ortsclubs des ADAC ist überschaubar.

Die Fahrerbesprechung überstehen wir schon mal ganz entspannt. Die Aufgabe für die Touristen dieses Jahr ist, neben der Suche den rechten Weg zu finden, die ersten zwei Anfangsbuchstaben der Schilder (Zeichen 385) auf dem Weg in die Bordkarte zu übertragen. Es gibt auf dem Weg noch Bilderrätsel zu lösen und die Ergebnisse ebenfalls in die Bordkarten zu übertragen. Ein paar fahrerische Aufgaben und Stempelkontrollen kommen auf uns zu. Aber alles lösbar, wenn man die 4. Klasse der Grundschule Appenheim hinter sich gebracht hat.

77 Teams sind gemeldet, 75 Teams sind eingetroffen und haben die Papierabnahme erledigt. Wir haben Startnummer 77 und bekommen somit unsere Unterlagen als letztes Fahrzeug, wie wir auch als letztes Fahrzeug auf die Strecke gehen.

Die Ausgabe der Fahrunterlagen beginnt für das erste Fahrzeug um 0946. Wir sind also 76 Minuten später dran. Eine kleine Geduldsprobe, die wir um das Hotel herum und mit vielen anderen Leidensgenossen bestehen. Wie machen das Auto fit (Startnummern und Aufkleber) und schauen den anderen beim Start zu.

Um 11:03 bekommen wir dann unser Bordbuch, unsere Startzeit ist 11:18. Also schnell mit dem Bordbuch und der Bordkarte ins Auto und schon mal schauen wo die Reise hingeht. Die ORI Aufgaben sind sehr einfach. Man muss nur nach Karte fahren. Hervorragend zum Einstieg.

Nach ein paar Unsicherheiten am Anfang und vor allem aus Simmern heraus, kommt Fero schnell rein und navigiert und fast fehlerfrei durch den Tag. In Kastellaun sind wir einmal richtig falsch gefahren, allerdings musste auch ich mehrmals auf die Karte schauen, um zu verstehen wo der Fehler lag.

Zwei Sonderprüfungen müssen wir bestehen. Einmal muss das Fahrzeug mittig zwischen den Achsen abgestellt werden (Ergebnis: 6 Strafpunkte) und einmal muss der Wagen in Fahrtrichtung mittig zwischen zwei Pylonen geparkt (Ergebnis: 13 Strafpunkte) werden. Hier kann der Beifahrer nicht viel tun und Papa „versagt“ bei der 2. Sonderprüfung kläglich.

Bei der Zieldurchfahrt in Simmern steht noch eine Sollzeitprüfung an. Man muß eine Ministrecke in genau 5,20 Sekunden fahren. Leider sehe ich die Lichtschranke nicht und wähne sie am falschen Ort. 1,47 Sekunden Abweichung und nochmal 3 Strafpunkte. In Summe gehen also 22 Strafpunkte auf mein Konto. Fero führt das Bordbuch akribisch. Er schreibt aber, weil ihm der Platz nicht reicht, eine Antwort in zwei Felder der Bordkarte. Zwei Bilder haben wir nicht gefunden. Die Bordkarte bringt und weitere 40 Strafpunkte ein. Macht zusammen 62 und ein respektabler 12. Rang in der Klasse und 15. Rang in der Gesamtwertung. Fero ist ein bisschen traurig, dass er keinen Pokal bekommt. Nächstes Jahr greifen wir  erneut an, dann klappt es vielleicht. Die Startnummer hat den Tag nicht so gut überstanden. Die Saugnäpfe halten auch bei 200km/h auf der Autobahn.

MSC Bingen / ADAC Rallye Rheinhessische Schweiz

1988er Porsche 911 Carrera 3.2 ADAC Klassik Motorsport MSC Bingen Rheinhessische Schweiz 2018; © Dr. Immo Wegner

An Fronleichnam stand wieder die „Rheinhessische Schweiz“ im Programm. Ein Lauf zur Mittelrhein- und zur Südwestmeisterschaft des ADAC Klassik. Traditionell fahre ich diese Rallye mit meinem Vater als Beifahrer. Letztes Jahr sind wir mit Kindern „Touristisch“ gefahren. Dieses Jahr gehen wir die Sache „Sportlich“ an. Mangels älterem fahrbereitem Fahrzeug muss Porschino heuer für diese Art Events herhalten. Die EuropaTour haben wir zwar nicht mit ihm bestritten, aber dort waren auch jüngere Fahrzeuge zugelassen.

Kurz vor knapp musste der Wagen nochmals zur Dronia Sportwagen GmbH weil das Bremsbild sich als unbefriedigend darstellte. Der Bremssattel vorne rechts bremste anders als der links. Also wurden die Bremssättel auf der Vorderachse ersetzt und nun ankert er wieder in Fahrtrichtung.

Um 08:30 finden sich die Teilnehmer zum Frühstück und zur Aushändigung des Bordbuches am Startpunkt in Erbes-Büdesheim ein. Bei Kaffee und belegten Brötchen wird die Strecke ausgetüftelt und die Wertungsprüfungen genau betrachtet. 4 Gleichmäßigkeitsprüfungen mit in Summe knapp 76km sind zu bestehen. Die Schnitte sind vom Team selbst aus einem vorgegeben Korridor zu wählen. (Mit einem 911er nimmt man den Schnitt am oberen Ende? Hätten wir mal lassen sollen …) Zusätzlich sind stumme Wächter zu finden wie auch die Anfangsbuchstaben der Ortseingangsschilder die man passiert, aber nur dann wenn man vorher durch einen Kreisverkehr gefahren ist. Alles in allem eine lösbare Aufgabe. Auch das Finden der Route erweist sich als wenig problematisch, denn die zu fahrenden Würmer sind tatsächlich durchnummeriert. Die erste Aufgabe, die richtige Reihenfolge zu finden, ist damit schon gelöst.

Mit Startnummer 9 starten wir um 10:09 bei gefühlten 50 Grad im Auto. Die Sonne brennt vom Himmel, der 911er hat keine Klimaanlage. Das Schiebedach lassen wir zu, doch die Seitenscheiben werden die ganze Fahrt nicht aus der Versenkung kommen. Den Weg finden wir spielerisch und mit den ersten drei Wertungsprüfungen kommen mit dem iPhone als GPS/Schnittcomputer sehr gut zurecht. Wir verwenden diesmal die App CCM-Ultra mit der wir deutlich bessere Ergebnisse erzielt haben als mit der App die wir bei der EuropaTour verwendet haben. Das mag allerdings auch daran liegen, dass die Kehren nicht so eng und die Berg- und Talfahrt nicht so extrem waren wie in den Vogesen und in den Alpen.

1988er Porsche 911 Carrera 3.2 ADAC Klassik Motorsport MSC Bingen Rheinhessische Schweiz 2018; © Dr. Immo Wegner
1988er Porsche 911 Carrera 3.2 ADAC Klassik Motorsport MSC Bingen Rheinhessische Schweiz 2018; © Dr. Immo Wegner

Bei der vierten Wertungsprüfung, wir fahren schon fast 4 Stunden bei sengender Hitze und ohne Pause, passiert ein kleiner Fehler beim Start. Wir starten die App zwei Sekunden zu früh. Anstatt dann einfach zu fahren und die zwei Sekunden manuell rauszurechnen versuche ich das Problem zu heilen und mache es noch schlimmer. Die 4. GLP fahren wir also nur noch nach ca. Schnitt und handeln uns dafür am Ende satte 510 Strafpunkte ein. Bei näherer Betrachtung der Ergebnislisten wären wir bei den durchschnittlichen Strafpunkten der ersten drei GLP ein Aspirant auf den Sieg gewesen. So geht der Pokal dieses Jahr zum Team Ritter/Ritter, unseren Clubfreunden des MSC Adenau und uns bleibt immer noch ein guter 4. Platz.

Wir lassen den Tag bei kühlem Weisbier und einem kurzen Abendessen im Kreise der Oldtimerfamilie ausklingen. Die nächste Rallye für Porschino startet am 4. August in Bad Ems. Wir nehmen wieder an der ADAC Mittelrhein Classic teil und hoffen dieses Jahr ohne Fahrzeugwechsel (230G, Getriebeschaden) ans Ziel zu kommen.

EUROPA Tour 2018

EuropaTour 2018 - Tag 2 - Füelen - Vierwaldstädtersee - Schweiz

Wir haben es getan … die EUROPA Tour des MSC Bingen e.V. im ADAC ist eine mehrtägige Orientierungsfahrt über Grenzen innerhalb von Europa. Dieses Jahr ging es von Deutschland nach Frankreich in die Schweiz, um in Italien durch das Ziel zu fahren. Wir werden diesen Artikel mit der Zeit mit mehr Leben füllen, denn es gibt viel zu erzählen. Da aber immer mehr Anfragen kommen hier wenigstens ein paar Bilder … 😉

EuropaTour 2018 - Start - Nürburgring - Eifel - Deutschland
EuropaTour 2018 – Start – Nürburgring – Eifel – Deutschland
EuropaTour 2018 - Tag 2 - Grand Ballon - Vogesen - Frankreich
EuropaTour 2018 – Tag 2 – Grand Ballon – Vogesen – Frankreich
EuropaTour 2018 - Tag 2 - Füelen - Vierwaldstädtersee - Schweiz
EuropaTour 2018 – Tag 2 – Füelen – Vierwaldstädtersee – Schweiz
EuropaTour 2018 - Tag 3 - WP9 - Armeno - Lago Maggiore - Italien
EuropaTour 2018 – Tag 3 – WP9 – Armeno – Lago Maggiore – Italien
EuropaTour 2018 - Zieleinlauf - Grand Hotel Dino - Baveno - Italien
EuropaTour 2018 – Zieleinlauf – Grand Hotel Dino – Baveno – Italien
EuropaTour 2018 - Geschafft - 13. Gesamtplatz - 3. Platz Klasse 1993+ - 2. Platz Mannschaft
EuropaTour 2018 – Geschafft – 13. Gesamtplatz – 3. Platz Klasse 1993+ – 2. Platz Mannschaft

2017 MSC Bingen Mäuseturm Klassik

2017 MSC Bingen Mäuseturm Klassik Klassensieg; 2. Platz Gesamtwertung

Ich war leider dieses Jahr zur Mäuseturm Klassik beruflich in Berlin. War auch schön, aber kaum ist die Katze aus dem Haus, gewinnen die Mäuse Pokale. Meine Frau mit Esmeralda und den Kindern machen den 1. Platz in der Klasse, den 2. Platz in der Gesamtwertung und sind damit auch noch das beste Damenteam. Ob ich kommendes Jahr überhaupt noch mitfahren darf?

2017 MSC Bingen Mäuseturm Klassik Klassensieg; 2. Platz Gesamtwertung

Rallye mit leichtem Motorschaden / Ölfahne / G-Shop24

Zuendung...

Donnerstags (Vatertag 2017) hatte ich mich an der ADAC Classic Rheinhessische Schweiz versucht. Die Platzierung war nicht berauschend, dafür habe ich mir einen aktuell noch unbekannten Motorschaden eingefangen. Nach dem Schiebebetrieb verbrennt der Motor Öl. Es gibt einen deutlichen Leistungsverlust. Irgendwas geht doch immer kaputt … Gamboree ruft und die Zeit rennt. Ein kleines Déjàvu habe ich hier schon. Damals hatte ich den Flecktarn G als Notlösung gekauft, weil wir bei Quadrofaktum ein Offroad Training gebucht hatten und der blaue G nicht zurück kam. Dann stand die MSC Binger Mäuseturm an und wir hatten massive Probleme mit der Zündung.

Am Freitag starte ich eine Anfrage bei Kühne in Simmern, der mir kürzlich den Vergaser und die Zündung perfekt eingestellt hatte. Ich erhalte noch am Freitag eine Antwort welche lautet, dass Ventilschaftdichtungen nicht so ihr Metier sind. Ehrlich, aber jetzt doof für mich. Es kommt noch der Tipp mich mal bei Pusch in Klein-Winternheim zu melden. Pusch ist eine Koryphäe in Sachen Mercedes SL 190 und Flügeltürer und um die Ecke. Ein W460 ist dort so exotisch wie ein Eisbär in Afrika. Aber ich frage dennoch per eMail an. Die Antwort kommt am Montag morgen. Binnen 4 Wochen keine Chance, alles voll. Ich könnte am 13.06. mal vorbei kommen, dann könnte man schauen ob es die Ventilschaftdichtungen, Kolben oder schlimmeres ist. Das bringt mich nur leider nicht weiter, denn gucken heisst nicht reparieren.

Immer wenn ich in Sachen G verzweifelt bin und nicht weiter komme, ich gehe ins 4×4 Forum und Frage die Expertenrunde um Rat. Zwischenzeitlich habe ich auch noch die Website caroobi.com gefunden und Kontakt aufgenommen. Dort bietet man mir nach einem inhaltlich recht kompetenten Gespräch eine komplette Motorüberholung inkl. Abholung, Rücklieferung und mit überholtem Vergaser für 6000 EUR an. Maximal 14 Tage soll es dauern. 2 Jahre Garantie gibt es oben drauf. Als allerletzte Lösung ziehe es in Betracht und hoffe auf weitere Ideen. 

Ich schreibe auch goHermanns an, die mir in sehr guter Erinnerung geblieben sind, als es um meinen 280GE Cabrio ging. Aus dem Forum kamen auch viele Tipps und vor allem der Rat, dass es nur sehr unwahrscheinlich ein so schwerer Motorschaden ist, dass eine vollständige Überholung indiziert sei.

Auch über das Forum komme ich dann an den G-Shop24. Arno bietet mir an, dass er den Wagen irgendwie einschiebt, damit ich auf den Gamboree fahren kann. Der G-Shop24 ist ein auf Mercedes G spezialisierter Betrieb und das Telefonat gibt mir gleich ein gutes Gefühl. Bis zum Gamboree sind es noch 29 Tage. Ich fahre am 28.06. schon los um pünktlich dort zu sein.

Mittwoch den 31.05. bringe ich den Wagen auf eigener Achse nach Niederroßbach zu Arno und Nadine. Die beiden empfangen mich auch noch um 19:40 und ich fühle mich schon wieder gut aufgehoben. Ich erzähle also von dem Wagen, dass ich ihn nicht selbst umgebaut habe, von dem Problem mit der Ölfahne, von dem Problem mit den nassen Füßen bei Regen, von der bescheidenen Lenkung und auch vom Klacken bei Kurvenfahrten mit zugeschaltetem Allrad.

Arno hört es sich an und testet ein wenig herum. Nasse Füße gibt es, weil der Erbauer des Fahrzeuges es nicht so mit Dichtungen hatte. Er hat sie einfach weggelassen. Das Lenkgetriebe scheint vollkommen hinüber, was meinen Eindruck zum Lenkverhalten  zu 100% bestätigt. Die Welle hat Spiel in alle Richtungen. Das Lenkgetriebe muss auch überholt werden. Dann drehen wir eine Runde um das „Klacken“ zu testen. Arne erklärt mir bei der Fahrt im Detail wie es sich mit den homokinetischen Gelenken verhält. Auf einer Schotterpiste angekommen schalten wir den Allrad zu und fahren eine enge Kurve. Es macht „Klack, Klack, Klack, Klack ….“. Das heisst „richtig im Eimer“ und nicht nur ein bisschen. Das Klacken hatten wir schon in Belgien gehört, aber seit dem bin ich nie wieder mit Allrad gefahren. Die Vorderachse muss also auch gemacht werden. Arno zieht ein Gut- und ein Schlechtmuster aus dem Lager und zeigt mir wo die Gelenke verschleissen und was getauscht werden muss.

So nebenbei, die Vorlegewelle im Hauptgetriebe sowie der Synchronring des 3. Gangs sind auch nicht mehr in Ordnung, aber das kann man noch lassen. Ich lege den 3. mit Gefühl ein, dann kracht nix.

Viel Arbeit, wenig Zeit. Der Countdown tickt unbarmherzig runter. Der Auftrag den Motor instand zu setzen, sowie das Lenkgetriebe und die Vorderachse zu überholen ist erteilt. Priorität in der Reihenfolge der Aufzählung. Ich bin gespannt was Arno meldet wenn er die Brocken auf dem Tisch liegen hat. Ich will dieses Jahr nach Ungarn. Komme was will!

Ein bisschen ist schon der Wurm drinnen. Mitte Mai habe ich erst das Projekt R129 erfolgreich beendet. Am Freitag startet das Projekt 17m mit einer ersten Bestandsaufnahme. Ein neues G-Projekt stand gerade gar nicht auf der Agenda. Blöd wenn sich das Schicksal nicht an den Plan hält. Aber so ist das Leben, es hält immer Überraschungen bereit. ?

Update am 06.06.2017:

Arno ( G-Shop24 ) rief gerade an. Der Motor ist raus und zerlegt. Es ist wie befürchtet und damit wird der Motor nun überholt. Die Vorderachse wird auch überholt. Das Lenkgetriebe gegen ein gebrauchtes gutes Teil getauscht. Weil eh gerade alles auseinander ist, ersetzen wir das Getriebe auch gleich durch ein besseres gebrauchtes Getriebe, denn das Alte hält am Ende auch nicht mehr lange. So viel Arbeit und Ersatzteile hinterlassen Spuren in der Kasse. Aber unterm Strich bekomme ich jetzt auch keinen besseren für das Geld. Irgendwann kommt vielleicht der Tag an dem mir eine schöne und gute offene W460 Karosse über den Weg läuft. Dann wird er wieder zivil und der Aufwand neutralisiert sich durch den Wertzuwachs. Ein Bericht, vielleicht auch mit Fotos, zu der Überholung folgt … 

Update am 14.06.2017:

Auf meine Mail mit der Bitte um einen kurzen Status ruft Arno ( G-Shop24 ) an. Es sind noch 14 Tage zum Gamboree. „Der Wagen fährt schon wieder alleine.“ war die erste Info nach dem Hallo. Das freut das Herz. Er ist gerade beim BOSCH Dienst um die Zündung und den Vergaser auf die neuen Kolben einzustellen. Von meinem letzten Besuch bei einem ehemaligen BOSCH Dienst in Simmern bekam ich die Info, die Drosselklappenwelle sei ausgeschlagen. Arno konnte dies zwar nicht bestätigen, hat aber zur Sicherheit ein paar Vergaser mitgegeben. Das Ersatzgetriebe macht nach seiner Aussage ein bisschen Stress. Da muss er nochmals ran. Das Lenkgetriebe hat sich als nicht so schwer beschädigt wie befürchtet gezeigt und konnte repariert werden. Die Vorderachse ist dran sobald der Wagen zurück ist. Die Zeit drängt, denn der Wagen muss auch noch bewegt werden. Nach 1500km müssen die Ventile nachgestellt werden und das wäre in dem Moment in dem ich in Ungarn bin. Also wird Arno den Wagen eine Weile bewegen um dann am Schluss die Ventile nachzustellen und den Kopf nachzuziehen. Auch wenn er dann nur einige hundert Kilometer geschafft hat.

Update am 22.06.2017:

Die Schlussrechnung ist eingetroffen. Der Vergaser musste auch überholt werden. Ein Austausch wäre an der Stelle nicht sinnvoller gewesen. Die alten Stromberg Vergaser sind rar … Die Abholung wird für Montag den 26.06. terminiert, denn nach der kompletten Überholung müssen eigentlich nach 1500km die Ventile eingestellt werden und der Kopf nachgezogen. Also fährt Arno (widerwillig) nun ein paar Kilometer auf den G um den Job noch machen zu können bevor es nach Ungarn geht. 1500km wird er nicht schaffen, aber besser als nix.

Markus Sterk, selbst G-Liebhaber und Schrauber (baut seinen 300GD nach einer Komplettrestauration gerade wieder zusammen), ausserdem Winzer mit leckeren Grauburgundern und Rieslingen, wird mich am Montag zu Arno und Nadine bringen. Das wird ein schöner Abend und ich freue mich meinen G wieder in der Garage zu haben. Gamboree ist in 6 Tagen … Tick Tick Tick …

Update am 26.06.2017:

Knapper hätte es nicht sein können. Am Freitag erreicht mich noch eine Mail, dass der Wagen nachdem der Tank einmal vollständig leer war, sehr viel Dreck im Tank und in der Leitung hat. Kraftstofffilter setzen sich in 1-2 Minuten vollständig zu. Arno spült den Tank mit Benzin und verbraucht dabei viele Kaffeefilter und ersetzt kurzer Hand die komplette Kraftstoffleitung von vorne bis hinten. Lange Rede kurzer Sinn: Ich konnte den Wagen heute abholen und es ist wie ein anderes Auto. Er zieht, er lenkt … 😉 Zu der ganzen Aktion später mehr und wenn ich Bilder bekomme auch mit Details. Jetzt heisst es erstmal: GAMBORREEEEEEEEEEEE !

MSC Bingen – Classic Rheinhessische Schweiz 2017

ADAC Classic Rheinhessische Schweiz 2017

Etwas abgelegen, ausserhalb von Erbes-Büdesheim, treffen wir am 25.05.2017 (Vatertag) gegen 0830 zum Startpunkt und Frühstück der ADAC Classic Rheinhessische Schweiz 2017 ein. Mein Beifahrer heute ist mein Vater! Vollkommen unerfahren in Sachen Oldtimerrallye, deshalb fahren wir die Rallye auch nur touristisch und nicht sportlich mit. Die Kinder sind dabei. Wir sind früh aufgestanden und haben noch nicht gefrühstückt.

Nach Kaffee und Brötchen gibt es die Unterlagen und einen kleinen Schock. Wir haben „touristisch“ mit „Gaudi“ verwechselt. Wir haben das gleiche Roadbook wie die Kollegen die die Tour „sportlich“ fahren. Nur haben wir nur eine Sonderprüfung und die Kollegen haben einige GLP auf der Strecke. Ausserdem wählen wir einen Schnitt für die Gesamtstrecke zwischen 43 und 53 km/h (vorher einzutragen auf der Bordkarte) und bei den sportiven ist der Schnitt bei 30 innerorts und 50 ausserorts. Problem: Wir haben nix „richtiges“ dabei um Strecke und Zeit zu messen. Okay, wir haben einen Tageskilometerzähler und wir haben ein Telefon mit Stoppuhr. Axel und ich gehen die Grundlagen durch, Einbahnstrassensystem, kürzester Weg, Schnittberechnung, Würmer. Als alter Fuchs kann mein Vater natürlich die Karte lesen und bereitet sich vor, während ich den Wagen vorbereite. Startnummer, Schild … wir wollen heute einen 45er Schnitt fahren und tragen ihn in die Bordkarte ein. Schauen wir mal.

ADAC Classic Rheinhessische Schweiz 2017

Um 10:00 Uhr plus Startnummer startet die Rallye. Wir haben die 22, starten aber um 10:12 da es dieses Jahr nur 11 Teams gibt. In Summe fahren wir 82 Punkte (Würmer) auf der Karte ab. Wir verfahren uns zweimal … und der Tageskilometerzähler kann nicht rückwärts laufen … also aufschreiben, Strecke zurück und wieder aufschreiben. Die Kilometer müssen später wenn wir den Schnitt ausrechnen abgezogen werden.

Die Strecke führt uns an Orte an denen ich als Wahlrheinhesse trotz der räumlichen Nähe noch nie war. Kriegsfeld  Das ist ein Reiz dieser Fahrten. Man sieht etwas vom Land. 

Irgendwas stimmt aber mit dem G nicht. Am Berg muss ich teilweise bis in den 2. Gang zurück schalten. Er ist so oder so kein Kraftwunder, aber so bescheiden hatte ich das Ganze nicht in Erinnerung. Bergab sehe ich dann, dass ich nach dem Schiebebetrieb kurz dichte blaue Wolken ausstosse. Das ist nicht gut. Also den Schiebebetrieb vermeiden und bei der Pause an Punkt 50 in Dielkirchen mach schauen ob man was sieht. 

Ein Teilnehmer fuhr eine Weile hinter mir her und kam bei der Pause, bei der es Kaffee und Kuchen gab, zu mir. Er bestätigte, dass der Wagen kein Öl verbrenne wenn nicht im Schiebebetrieb lief. Da er selbst aus dem KFZ Business kommt und sich mit Mercedes Motoren auskennt tippt er auf defekte Ventilschaftdichtungen. Ich peile den Ölstand und er ist knapp vor dem Minimum. Zum Glück gibt es an dem Punkt eine Tankstelle und ich besorge einen Liter Öl. Die Hälfte fülle ich ein und ich bin wieder in der Mitte zwischen Min und Max. 

Bei der Abfahrt kommt dann eine Sonderprüfung. Genau 15cm rückwärts fahren. Ich fahre 19cm und bin der Meinung einen guten Wert geschafft zu haben. Meine Euphorie wird bei der Siegerehrung später deutlich gebremst, 19cm ist das zweitschlechteste Ergebnis. Das heisst üben, üben, üben.

Wie auch immer, wir gehen den weiteren Verlauf ruhig an. Auf dem Hinweg hatten wir uns ausgerechnet, dass der Schnitt deutlich über 45 km/h lag. Da es aber kleine Probleme bei der Streckenführung gab, und wir hier und da auch mal angehalten haben, habe ich am Ende doch noch mal ein bisschen mehr Gas gegeben. Das Ende vom Lied … wir hatten dann einen Schnitt von 53 km/h und den 10 Platz (von 11) in der Gesamtwertung. Das können wir besser, meinte auch der Sportwart. Das Motorproblem muss ich dringend angehen.

MSC Bingen – Mäuseturm Classic 2016

Meine Intension, einen Klassiker haben zu wollen, war immer an Oldtimerveranstaltungen im Allgemeinen und Oldtimerallyes im Speziellen teilzunehmen. Dies ist auch in den ersten Veröffentlichungen meines G-Weges nachzulesen. Nun, nach vielen Jahren mit einem Klassiker, sollte es also passieren. Der MSC Bingen, dessen Mitglied ich mittlerweile bin, veranstaltet unter anderem einmal im Jahr die ADAC Bingen Mäuseturm Classic. Als die Ausschreibungsunterlagen auf der Website veröffentlich wurden, habe ich uns (meine Frau sitzt rechts) mit einem 230G Baujahr 1979 od. 1980 für die Gaudy Tour angemeldet. Ich wollte natürlich mit dem blauen G fahren, da er mehr Klassikflair verströmt. Dass dieser aber zum Zeitpunkt der Anmeldung, der Veranstaltung und auch noch jetzt, wenn diese Zeilen digital erfasst werden, nicht zur Verfügung steht, wird vielleicht ein anderer Artikel in diesem Blog.

Im Vorfeld hatte ich einiges an dem Camouflage G gemacht. Nach den schlimmen Kaltstarterfahrungen in Belgien wurden grosse Teile der Zündung ersetzt. Dies hat im ersten Step auch etwas gebracht, aber die Freude hielt nicht lange. Seit dem letzten Bericht zu einer Ausfahrt ist viel Zeit vergangen. Der Auspuff wurde erneuert, der Tank gegen einen aus Kunststoff ersetzt. Die Kupplung ist neu, der Motor wurde bis auf die Kurbelwelle runter abgebaut und der vordere Simmerring  ersetzt, wie die hintere Dichtung ebenfalls. Öltropfen unter dem Auto sind jetzt erstmal erledigt. Die Arbeiten wurden wieder bei der KFZ Technik Gau-Algesheim durchgeführt. Da ich keine Eile an den Tag legte, wurde der Wagen erst knapp vor dem Start der Rallye fertig. Der Chef und Meister meinte schon bei der Abholung, dass er noch nicht ganz zufrieden sei, aber ich konnte nicht mehr warten und habe den Wagen Donnerstag Abend abgeholt. Erst lief es gut, aber nach ein paar Metern gab es Zündaussetzer. Mit ein wenig mehr Drehzahl ging es dann aber ganz gut, nur unterhalb von 1000U/Min war der Motor nicht willig. Am Freitag bin ich mit dem Wagen zur Arbeit gefahren, um zu testen ob er auch läuft. Jein ist die Antwort, denn er lief ziemlich schlecht. Zündaussetzer, Fehlzündungen, immer wieder. Auf dem Heimweg bin ich dann nochmal zur Werkstatt, der Zündkontakt wurde als Ursache schnell ermittelt. Leider war kein passender da, wer hat sowas auch noch auf Lager? Mit vereinten Kräften, ich stand wohl eher im Weg herum als ich nützlich war, wurde getestet und gebastelt.

MSC Bingen Maeuseturm Classic 2016 - Unterbrecherkontakt

Es ging ein bisschen besser, aber gut ist noch weit entfernt. So sollte ich eigentlich keinen Wagen für die Rallye haben, aber damit konnte ich mich nicht anfreunden. Egal, wie anstrengend und nervig es ist, der G wird durchhalten und vorab, er hat.

Am darauf folgenden Samstag (10. September 2016) sind wir mit 4 Personen zur 2016er ADAC Bingen Mäuseturm Classic Gaudy Tour gestartet. Meine Frau, zwei hoch motivierte Kinder und ich, der Fahrer. Ich konnte einen Freund mit Familie und seinem Ford FK 1000 Bus aus dem Jahr 1959 noch dazu motivieren, ebenfalls mitzumachen, was den Spass von Anfang an noch vergrössert hat.

Die Anfahrt war schon nett, der Start findet auf dem Rochusberg, nahe der Rochuskapelle statt. Vorher gibt es ein Teilnehmerbriefing, Unterlagen und erste Aufgaben bei einem gemeinsamen Frühstück. Man trifft andere Teilnehmer und der Spass beginnt schon an Ort und Stelle. Es gab ein paar Knobelaufgaben in Sachen internationaler Verkehrskunde, eine Logikaufgabe und vieles mehr. Die Schilder und Startnummern müssen an dem Fahrzeug angebracht werden. Die Profis haben da tolle Tricks und Hilfsmittel, ich habe klassisch Kabelbinder verwendet. Die Startnummer 40 kommt auf das Auto, der Start erfolgt um 9 Uhr plus Startnummer. Also um 9 Uhr 40.

MSC Bingen Maeuseturm Classic 2016 - Start

Nele hat das Roadbook fest in der Hand, die Kinder spähen nach stillen Wächtern und werden an der ersten echten Kreuzung auch schon fündig. Es geht den Rochusberg hinab in Richtung Gau-Algesheim. Dort an dem Kreisverkehr bei der Rheinwelle dann die erste Knobelaufgabe unterwegs. Auf dem Ring sind jede Menge Jahreszahlen. Mein „Hirn“ löst die Aufgabe und wir sind schnell wieder unterwegs.

MSC Bingen Maeuseturm Classic 2016 - Aufgabe 1

Keine 400m weiter kommt die erste Sonderprüfung. „Fahren sie genau 60 cm vorwärts.“ Gesagt, getan. 90cm … naja. Und weiter geht es mit Aufgaben in Gau-Algesheim, Appenheim, Nieder-Hilbersheim, Engelstadt, Bubenheim, Schwabenheim, Stadecken-Elsheim, Essenheim, Ober-Olm, Klein-Winternheim …. und so weiter. Das Wetter ist toll, wir lernen unsere eigene Heimat besser kennen. In Wolfsheim wird es dann plötzlich für viele Teilnehmer anstrengend, denn wir verlassen die Strasse. Für einen G noch keine artgerechte Haltung, aber der eine oder andere sehr tiefe und alte Sportwagen hatte doch echte Probleme. Wir fahren über Feldwege und Schotterpisten in die Weinberge. Dort lösen die Beifahrer ein geometrisches Rätsel und die Fahrer lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

MSC Bingen Maeuseturm Classic 2016
MSC Bingen Maeuseturm Classic 2016
MSC Bingen Maeuseturm Classic 2016

Über ein paar weitere sehr schöne rheinhessische Ortschaften kommen wir nach Bad Kreuznach und machen im Weingut Espenschied Mittagspause. Die erste Bordkarte wird hier schon eingesammelt und wir erhalten die Bordkarte für den 2. Teil. Bei Erbsensuppe mit Würstchen tauschen wir uns schon über Ergebnisse und Erlebtes aus. Der Fuhrpark vor dem Weingut ist beachtlich. (Anm. Nächstes Mal muss ich mehr Fotos machen.)

Gestärkt geht es in die Schlussetappe, das Ziel ist bekannt, denn es ist wieder in Bingen, aber der Weg soll noch einige Aufgaben aufzeigen. Dennoch sind wir schnell am Ziel und treffen den ganzen Tross in Bingen am Rhein. Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Tour durch die Stadt, das Winzerfest tobt. Der Zielbogen befindet sich in der Innenstadt mitten in der Fussgängerzone. Es ist viel Publikum da und schaut sich die Wagen an. Jedes Fahrzeug und Team wird vorgestellt. Der Kommentar des Moderators zum G: „Und ein Fahrzeug wie direkt aus dem Krieg.“. Applaus.

MSC Bingen Maeuseturm Classic 2016 - Zieldurchfahrt

Wir parken den G im Parc fermé ein paar Strassen weiter und gehen erst noch mal mit den Kindern über den Rummelplatz. Autoscooter, Riesenrad, Pfeile werfen …  zurück zum Zielbogen, um weitere Fahrzeuge und die gleich anschliessende Siegerehrung zu sehen. Die Stimmung auf dem Bürgermeister-Neff-Platz ist grandios. Frank Zimmermann, der Sportwart des MSC Bingen, führt durch den Abend und die Siegerehrungen. Erst werden alle Rätsel aufgelöst und das eine oder andere Mal haut man sich an die Stirn. Surprise, Surprise … in der Klasse von 1973 bis 1982 macht ein Fahrzeug wie „direkt aus dem Krieg“ den 1. Platz. Immerhin noch 9. in der Gesamtwertung. Für das erste Mal keine schlechte Ausbeute. Fahrer und Beifahrer bekommen einen Pokal. Der G ist nun ein Siegerwagen. Jetzt kann ich ihn doch erst recht nicht mehr verkaufen, wenn der blaue G endlich wieder da ist …

MSC Bingen Maeuseturm Classic 2016 - Pokal

Der Virus ist aktiv. Alle fanden den Tag toll und wollen mehr davon. Mehr konnte ich nicht erwarten. Die Veranstaltung war grandios organisiert. Wir sind nächstes Jahr bestimmt wieder dabei. Die Zündung wurde im Laufe des Tages immer schlimmer und ich war froh, dass wir noch nach Hause gekommen sind. Der Entschluss, auf eine kontaktlose Zündung umzubauen, war schon kurz nach dem Start gefallen. Dazu später mehr im Bereich G-Schraubt.